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Wählen Sie bitte eine Schützenkompanie aus.
Von links nach rechts sehen Sie das Wappen von
St.Ulrich, St.Christina und Wolkenstein.

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Fragen und Antworten

Sie fragen, wir antworten...

 

 

Folgende Fragen:
 

 

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Sind Schützen Italiener-feindlich?
Nein. Dieses hartnäckige Vorurteil beruht auf einer ungenauen Betrachtung unserer Standpunkte und Aktionen. Als Schützen sind wir verpflichtet, uns für die Einheit Tirols und die Interessen des Südtiroler Volkes einzusetzen. Das bringt - bedingt durch unsere derzeitige Situation - zwangsweise manche Konfrontation mit den Vertretern des italienischen Staates, den italienischen Parteien und anderen Organisationen mit sich. Dies geschieht aber im vollen gegenseitigen Respekt, denn so wie wir unsere Interessen vertreten, anerkenner wir, daß die Gegenseite deren Interessen vertritt. Was einen aufrechten Schützen aber wirklich auf die Palme bringen kann, ist dieser "vorauseilende Gehorsam" (Begriff aus der FF), mit welchem sich immer mehr Landsleute glauben irgendwo andienen zu müssen.


 

 

Ab welchem Alter kann man Schütze werden und wie lange bleibt man Jungschütze?
Um Schütze werden zu können, ist kein Mindestalter vorgesehen, es wird lediglich die nötige geistige und körperliche Reife vorausgesetzt, um an den Veranstaltungen der Kompanie teilnehmen zu können. Zu den Jungschützen gehören alle Burschen und Mädchen, also Jungschützen und Jungmarketenderinnen, bis sie das 16. Lebensjahr vollendet haben.


 

 

Wann wird der Säbel blank gezogen?
Wenn eine Kompanie oder Abteilung ohne Gewehr und ohne Fahne ausmarschiert, und von einem Offizier geführt wird, darf der Säbel nicht blank gezogen werden. Rückt eine Schützenkompanie mit Gewehr oder mit Fahne oder mit beiden Teilen aus, so muß der Offizier oder Säbelträger den Säbel blank ziehen und mit blankem Säbel marschieren.


 

 

Darf ein Militärdienstverweigerer (Zivildiener) mit Säbel bzw. Gewehr ausrücken?
Ja, er darf!!
Der Staat billigt jenen, die nicht mit Waffen umgehen möchten, die Möglichkeit, anstelle des Militärdienstes einen Zivildienst zu leisten. Das hat allerdings zur Folge, dass der betreffende auch in seinem späteren Leben nicht mit Waffen umgehen darf. Er kann also weder Jäger noch Sportschütze (für Feuerwaffen) werden oder aus anderen Gründen einen Waffenpass erhalten. Die historischen Waffen, welche die Südtiroler Schützen wieder tragen dürfen, sind laut Gesetz aber keine Waffen, wenn sie entsprechend den mit dem Innenminister ausgehandelten Ministerialdispositionen umgebaut bzw. "entschärft" wurden. Da es also keine "Waffen" im juristischen Sinne sind, können sie auch von Militärdienstverweigerern getragen u. verwendet werden (Voraussetzung ist allerdings - das gilt für alle Schützen - der entsprechende Berechtigungsausweis des SSB).


 

 

Zu welchen Anlässen wird eine Ehrensalve abgefeuert?
Der Ehrensalut ist die höchste Ehre, die eine Schützenkompanie geben kann. Die General-de-Charge soll daher nur bei hohen kirchlichen und weltlichen Anlässen durchgeführt werden, der Ehrensalut darf nicht einer inflationären Entwertung preisgegeben werden!
Das ursprüngliche Prinzip für den Ehrensalut lautete: zur Ehre Gottes, eines toten Kameraden und des Landesfürsten!

1) Zur Ehre Gottes
  • Bei Feldmessen nach dem Evangelium. Bis zur Liturgiereform 1969, die aus dem 2. Vatikanischen Konzil 1962- 65 hervorging, wurden bei Feldmessen auch bei der Wandlung und zum Segen eine Ehrensalve abgefeuert.

  • Bei Prozessionen im Anschluss an die jeweiligen Evangelien.

2) Zum letzten Gruß eines verstorbenen Kameraden

  • Bei Beerdigungen gilt die Begräbnisordnung (siehe Dienstordnung im Statutenbuch); wenn die Ausrückung der Kompaniefahne vorgesehen ist, wird auch Salve geschossen:

  • also wenn der Verstorbenen aktives Schützenmitglied war;

  • oder ein Ehrenmitglied mit (ehem.) aktiver Mitgliedschaft.

  • Die Ehrensalve wird im Normalfall am Friedhof am offenen Grab zur Niederlegung des Gedächtniskranzes abgefeuert.

3) Zu Ehren der Regierenden

  • Bei der Begrüßung des Bundespräsidenten, Bundeskanzlers, Bundesministers oder eines ausländischen Staatsgastes, des Landeshauptmanns, des Landtagspräsidenten oder eines Landesrates, der ausdrücklich den Landeshauptmann vertritt.

Anmerkung: Bei Geburtstagen, Hochzeiten, Jubiläen usw. ist eine General-de-Charge als ernste Ehrerbietung fehl am Platz. Zum Zeichen der Freude wird in Tirol geböllert.


 

 

Wer trägt in der Kompanie welche Waffe?
1) Jungschützen und Marketenderinnen tragen keine Waffen.
2) Schützen, Patrouilleführer und Unterjäger tragen Gewehre vom Typus Mauser, Karabiner 98K.
3) Offiziere und Portepeeträger tragen Blankwaffen vom Typus eines österreichischen Offizierssäbels für Jägertruppen, Modell 1861.
4) Der kommandierende Offizier einer Einheit trägt auch eine Feldbinde.


 



© 2010 Schützen Gröden



Aktualisierung: 15. Feb. 2010