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Von links nach rechts sehen Sie das Wappen von
St.Ulrich, St.Christina und Wolkenstein.

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Tiroler Fahne und Ehrensalve

Richtig informieren kann Meinungen ändern...

Das Hissen der Tiroler Landesfahne sollte uns zu gegebenen Anlässen eine Selbstverständlichkeit sein. Es soll dies sowohl als Zeichen der Freude zu festlichen Anlässen, aber auch als Zeichen des Bekenntnisses zu unserer Tiroler Heimat geschehen. In Gemeinden ist es üblich, etwa die Feier des Hl. Sebastian am darauf folgenden Sonntag zu begehen oder den Tag der Ersten Hl. Kommunion nicht am Weißen Sonntag, sondern an einem anderen Sonntag im Jahresk. zu feiern.

 

Selbstverständlich wird dann die Fahne am jeweiligen Festtag aufgezogen. Das Hissen der Fahne erfolgt bei Sonnenaufgang. Bei Sonnenuntergang wird die Fahne wieder eingezogen. Fahnen - aus Bequemlichkeit - bereits am Vortage aufzuziehen, bzw. tagelang nicht einzuholen, ist nicht angebracht. Die Farben der Tiroler Landesfahne sind Weiß-Rot. Wenn die Fahne an einer Saalwand oder auf einem Rednerpult angebracht wird, gilt die Faustregel: Die erstgenannte Farbe muss vom Publikum aus linker Hand zu sehen sein.

 

Für das Hissen unserer Landesfahne ist keine behördliche Genehmigung notwendig. Im Jahreslauf sind es folgende Tage, an denen es alte Sitte ist, die weiß-rote Fahne aufzuziehen:

 

  • 20. Jänner - Sebastiani
  • 20. Februar - Andreas Hofer Sterbetag
  • 19. März - Josefi Tiroler Landesfeier
  • Sonntag nach Ostern. April - Weißer Sonntag
  • 25. Mai - Christi Himmelfahrt
  • Sonntag nach Fronleichnam. Juni - Sonntag
  • Herz-Jesu Sonntag. Juni - Herz Jesu Feier
  • 15. August - Mariä Himmelfahrt
  • 11. November - Das Land Tirol in Trauer (Fahne mit Trauerflohr)
  • Kirchtag der Gemeinde - Dorffest

 

 

Zeigen Sie Flagge...

 

Wo bekomme ich eine Tiroler Landesfahne?

Fahnen - GRABER
Andreas Hoferstr. 28
39028 Schlanders (BZ)
Tel. 0473 730231
Fax. 0473 730570
Internet | E-Mail
Fahnen - Ridia
Hauptplatz  Nr. 27
4910 Ried im Innkreis
Tel. +43 7752 858450
Fax. +43 7752 8584730
Internet | E-Mail



Die Gewehre der Schützen...
Warum wird eine Ehrensalve geschossen?

 

Das Gewehr des Schützen ist sicher keine Kampfwaffe mehr. Es ist ein Paradegewehr, ähnlich dem Ehrendegen in den alten Armeen, oder ähnlich der Hellebarde bei der Schweizer Garde oder den uralten Sakramentsgarden. Das Gewehr des Schützen ist für uns Symbol von Freiheit und Gerechtigkeit, die das Konzil und verschiedene Aussagen der Päpste als das Fundament des Friedens definieren. Es ist Symbol des Eintretens für die Würde des Menschen und die Grundwerte menschlichen Seins, ihres Schutzes und ihrer Wahrung.
 
 

Das Präsentieren des Gewehrs und das Abschießen einer Ehrensalve ist die schützengemäße Form eines Ehrenerweises, eines Grußes auch an den Herrgott, dem wir begegnen in der Botschaft des Evangeliums, in der Eucharistie und im Erweis seiner Gnade, seines Segens. Das Abschießen der Ehrensalve ist ein altes Friedenssymbol. Es heißt: „Für dich ist niemals eine Kugel im Lauf. Ich komme zu dir und will dir als Freund begegnen!“

 

 

 

Wir Schützen bekennen uns als Christen, verankert in unseren Grundsätzen „Treue zu Gott und der Kirche“. Wir Schützen bekennen uns zur Landesverteidigung „Schutz von Heimat und Vaterland“, wenn wir auch klar und deutlich zum Ausdruck bringen, dass wir heute nicht mehr die Träger der Landesverteidigung sind. Und so stehen auch für uns Tiroler Schützen das Gewehr und die dazugehörigen Salve eben für Freiheit und Gerechtigkeit und - von alters her – als Zeichen des Friedens.

 

 

 

Als am 18. April 2002 die Bayerischen Gebirgsschützen im Vatikan für Kardinal Joseph Ratzinger,- dem heutigen Papst - eine Salve abfeuerten, bezeichnete letzterer diesen ausdrücklich als Explosion der Freude, und nicht als kriegerischen Akt. Und er freute sich vor allem darüber.

 

 

 

Wenn wir als Schützen ein Fest feiern gilt es für uns als Selbstverständlichkeit, den Gottesdienst in den Mittelpunkt zu stellen. Wir Schützen gehören zu einer Pfarrgemeinde und bekennen uns auch dazu als Christen, wo wir auch vielfach den Beweis erbringen, dass wir auch bereit sind, dort mitzuarbeiten.



© 2010 Schützen Gröden



Aktualisierung: 15. Feb. 2010